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Dienstag, 6. November 2012

Buchrezension:
"Halva, meine Süße" von Ellen Alpsten

Hey ihr Lieben,

dank Blogg Dein Buch wurde mir vor einiger Zeit das Buch "Halva, meine Süße" von Ellen Alpsten aus dem Coppenrath Verlag zum Lesen zugeschickt. Vielen lieben Dank dafür! Am Samstag hatte ich das Buch nach nur wenigen Tagen ausgelesen und möchte euch nun darüber berichten.


Eine Familie zwischen zwei Welten,
eine Liebe, die Grenzen überwindet,
ein Versprechen, das alles zerstören kann.

 "Als Halva auf einer Party Kai kennenlernt, ist es Liebe auf den ersten Blick. Während die beiden sich immer näher kommen und Pläne für eine gemeinsame Zukunft schmieden, ahnen sie nicht, welche Tragödie sie mit ihrer Beziehung ins Rollen bringen. Plötzlich erhalten Halvas Eltern seltsame Briefe aus ihrem Heimatland, dem Iran, und versuchen ihre Tochter mit allen möglichen Ausflüchten von ihrem Freund fernzuhalten. Halva begreift zu spät, was noch alles für sie und ihre Familie auf dem Spiel steht.
Hat ihre Liebe zu Kai dennoch eine Chance?"


Als erstes fällt einem an dem Buch der wahnsinng schöne Umschlag auf! Auf dem Bild oben schaut er nicht ansatzweise so toll aus... Da die Lichtverhältnisse immer schlechter werden, da es hier fast nur noch am Regnen ist, hab ich mir auch schon was einfallen lassen. Dazu gibt's in einem anderen Post jedoch mehr ;-)
Das gebundene Buch selbst ist komplett golden, der Umschlag drum herum ist super schön gestanzt, so dass das Gold sichtbar wird und alles sehr orientalisch ausschaut.


Insgesamt muss ich sagen, ist der Inhalt des Buches ganz ok, umgehauen hat es mich nun aber nicht. Es ist eben auch ein Jugendroman, der mich mit seiner übertrieben romantischen Art stark an Twilight erinnert. Ich frag mich da immer, was die armen Mädels die solche Bücher lesen und an die "wahre Liebe auf den ersten Blick" glauben tun, wenn sie dann erstmals in der Realität angekommen sind. Aber gut... ich steh auf sowas einfach nicht. Vielleicht ist ein anderer bei solchen Geschichten dann total hingerissen, jedem das seine.

Vom Schreibstil her gefällt mir das Buch auf jeden Fall sehr gut. Die Charaktere kommen zwar recht sympatisch rüber, dennoch kann ich mich in die Protagonisten nur schwer hinein versetzten. Zum Beispiel hätte ich von Halva mehr Initiative erwartet. Halva wird als intelligente, selbstbewusste junge Frau bezeichnet, hat aber kein einziges Mal im Sinn zu hinterfragen, was eigentlich los ist. Selbst nicht, als ihr Bruder zehn (!!!) Bleche Halva, die Halva hergestellt hat, vor der eigenen Haustüre in die Mülltonne wirft.. Die Geschichte spitzt sich bis zum Ende hin zu, bis es zur völligen Eskalation kommt. Viel mehr will ich dazu auch nicht verraten, dennoch finde ich die Geschehnisse im Nachhinen ziemlich weit her geholt.

Leseprobe wird durch Anklicken größer!

Insgesamt finde ich das Thema und die Grundstränge dieser Geschichte super interessant und Zwangsehen sind eben auch ein recht aktuelles Thema, dennoch ist die Umsetzung meiner Meinung nach nicht allzu gut gelungen und noch sehr ausbaufähig. Positiv finde ich auf jeden Fall, dass die Autorin versucht hat, das Thema auch an Jugendliche zu bringen, denn in diese Richtung besteht doch noch großer Bedarf an Aufklärung, wie ich finde.

Wer es ein wenig schnulzig mag und einen netten Zeitverteib sucht, der sollte sich das Buch doch einmal anschauen. Für jemanden, der sich mit dem Thema "Zwangsehe" und/oder fremden Kulturen näher und ausführlicher auseinander setzen möchte ist dieses Buch bestimmt kein absoluter Muss. Alles in allem wurde ich ganz gut unterhalten, bin aber - wie oben schon beschrieben - von dem Buch nicht überzeugt worden.

Wer trotzdem Interesse an dem Buch gefunden hat, kann es HIER für 16,95€  (367 Seiten) bestellen.


Habt ihr denn schon Bücher über die Zwangsehe gelesen? Oder habt ihr einige Tipps für Bücher, die von fremden Kulturen handeln?


Ich wünsch euch noch was ihr Süßen! :k
Eure

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Buchrezension:
"Mann zu verschenken" von Yvonne De Bark

Hallo ihr Lieben,

in letzter Zeit hatte ich mich wieder öfter bei Blogg Dein Buch beworben, da es dort richtig tolle Bücher zum Rezensieren gab. Nach einigen Absagen hatte ich Glück und wurde ausgewählt den neuen und auch ersten Roman der Schauspielerin und Autorin Yvonne de Bark namens "Mann zu verschenken" probezulesen. Vielleicht ist euch Yvonne de Bark aus der ein oder anderen Serie (wie z.B. Alarm für Cobra 11, Unter Uns, etc. ) bekannt, ich persönlich bin jedoch durch dieses Buch, welches im solibro-Verlag erschien, erstmals richtig auf sie aufmerksam  geworden :$


"Eines Nachts, nach dem routinemäßigen Wochenendsex, wird der Enddreißigerin Bea schlagartig klar, weshalb sie sich trotz eines gutbürgerlichen Lebens unwohl fühlt: Sie liebt ihren Mann nicht mehr! Punkt! Aus!
Eine Scheidung kommt allerdings nicht in Frage, denn Bea hat keine abgeschlossene Ausbildung, außerdem gibt es da noch diesen leidigen Ehevertrag.
Was tun? Um weiterhin seelenruhig und mit allen erstrebenswerten Freiheiten wie die Made im Speck leben zu können, ersinnt sie einen verrückten Gedanken: Ihr Mann bräuchte eine Geliebte... "

So 100%ig überzeugt war ich anfangs vom Klappentext nicht, denn nach dem letzten Liebes-Probleme-Schmöker "Frauenschuh" über welchen ich euch HIER berichtet hatte, hoffte ich sehr, dass die Story sich nicht genauso kaugummimäßig dahin ziehen würde. Doch ich wollte dem Buch unbedingt eine Chance geben und siehe da, schon auf der ersten Seite musste ich doch schon Schmunzeln:


Das Zitat ist super gewählt und passt wahnsinnig gut zum Humor des Schreibstils der Autorin (was ein Satz, ich hoffe ihr versteht was ich damit sagen will :O ). Und vor allem ist genau dies der Humor, den ich super lustig finde: ironischer Sakasmus, ich würde es auch in die Schiene britischer Humor einordnen. Viele Vergleiche mit Klischees über Soaps (lustig, dass die Autorin doch selbst in welchen mitspielte), "Bauer sucht Frau" und viele mehr werden von der Protagonistin gezogen, wodurch ich mich teilweise ganz gut mit dieser identifizieren konnte ;-) 

Jedoch muss ich ehrlich gestehen, dass mir Bea - die Protagonisten - teilweise zu Beginn des Romans doch sehr unsympatisch ist. Sie ist genervt von den Macken ihres Mannes, der seine Socken immer vor statts in die Wäschetonne wirft, der beim Essen laut schmatz, nachts schnarcht und eben solch andere Kleinigkeiten. Und obwohl ihr Mann ihr alles gibt (vor allem seine Kreditkarte), sie über alles liebt und sich um sie sorgt, will sie ihn dennoch loswerden und dies mit teilweise ziemlich miesen Tricks. Da tat mir Marius - ihr Mann - teilweise richtig leid! So heuert Bea schließlich über die Onlineplattform "LOVETOGO" eine Frau an, die ihren Mann verführen soll, jedoch gerät das ganze recht schnell aus den Rudern...
Doch irgendwie wuchs mir Bea im Laufe des Romans ziemlich  ans Herz, so dass ich nach und nach immer mehr mit ihr mitfühlte und mitlitt. So kam es auch, dass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen hatte, da ich unbedingt wissen musst, wie es mit Bea und Marius weiter geht bzw. endet... ;-)



Hier gibt's für euch noch eine kleine Leseprobe der ersten Seite, durch Anklicken könnt ihr das Bild auch noch vergrößern :$

Insgesamt finde ich das Buch doch sehr gelungen. Zwar war es nur ein kurzer, dafür aber schöner und vor allem superlustiger Zeitvertreib! Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm, auch wenn mich die Vergangenheitsform teilweise irritierte. Wer etwas "leichtes" sucht und auf den britischen Humor steht, der sollte sich das Buch unbedingt einmal ansehen.
Bestimmt hätte man aus der Story zum Schluss hin noch etwas mehr rausholen können, aber ich möchte ja nicht zu viel verraten ;-) Ich würde mich freuen, in Zukunft mehr solcher Geschichten von Yvonne de Bark zu lesen!

Falls ihr Interesse an dem Buch habt, könnt ihr es euch HIER für 12,80€ (S.224) bestellen.


Kennt ihr die Schauspielerin und Autorin Yvonne de Bark? Kennt ihr vielleicht sogar auch das Buch von ihr? Mögt ihr den britischen Humor genauso wie ich und kennt ihr weitere Bücher, die so geschrieben sind?

Macht's gut ihr Hübschen. Ich wünsch euch einen schönen Tag! :k
Eure

Freitag, 14. September 2012

eBook-Premiere auf BdB

Hey ihr Lieben,

heute habe ich einen Tipp für alle eBook-Fans von euch! Auf Blogg Dein Buch gibt es zur Zeit eine tolle Aktion, bei dem eBook-Rezensionsexemplare vergeben werden, alle Einzelheiten erfahrt ihr aus dem Text unter dem Bild.


Erstmals gibt es auch eBook-Rezensionsexemplare auf Blogg dein Buch (http://www.bloggdeinbuch.de/). Für den Start hat sich Blogg dein Buch den passenden Verlag dazu gesucht: dotbooks (http://www.dotbooks.de/). Der junge Verlag bietet etwas Besonderes: Hier treffen Verlagstradition und digitale Innovation zusammen. Mit viel Liebe zur Literatur und immer den Lesern im Blick besticht der Verlag mit einem außergewöhnlichen Programm: Alle Bücher sind vorerst nur als eBooks erhältlich. Dabei ist es immer das Ziel, für die Leser die besten Autoren zu finden und ihre Geschichten zu publizieren – aus allen möglichen Genres, vom Thriller übers Kinderbuch bis zum Ratgeber. Zur Premiere haben sich Blogg dein Buch und Dotbooks eine super Aktion überlegt: Die BdB-Blogger können sich aus acht verschiedenen eBook-Titeln aus verschiedenen Genren eBook-Rezensionsexemplare aussuchen. Wollt ihr einen Krimi, einen Fantasyroman oder doch lieber etwas Erotik? Für jeden ist was dabei, also klickt euch rein unter:
http://www.bloggdeinbuch.de/event/GB5DI9/gewinnspiel-ebook-premiere-mit-dotbooks/

Zu Weihnachten hatte ich ja den Kindle Fire von meinen Eltern geschenkt bekommen, welchen ich auch des öfteren zum eBook lesen nutze. Vielleicht wäre dies eine gute Möglichkeit euch meinen Kindle Fire etwas näher vorzustellen, denn ab Oktober gibt's diesen ja auch in Deutschland zu kaufen.

Besitzt ihr denn einen eBook-Reader? Oder seid ihr gar kein Fan dieser Art Bücher zu lesen?


Ich bemühe mich, nachher mal wieder einen etwas "kosmetischeren" Beitrag zu schreiben, vorher muss ich mich aber nochmal hinter meine Bücher klemmen!
Bis dahin macht's gut ihr Hübschen! :k
Eure

Sonntag, 2. September 2012

Blogg dein Buch:
"Frauenschuh" von Inge Kleinschmidt

Hallo ihr Hübschen,

vor schon recht langer Zeit erhielt ich von blogg dein buch das Buch "Frauenschuh" von Inge Kleinschmidt, welches im Schardt-Verlag erschienen ist. Dafür möchte ich mich nochmals recht herzlich bedanken! Diesen Post schiebe ich auch schon ein Weilchen vor mir her, denn leider kann ich persönlich über dieses Buch nichts positives berichten. Aber fangen wir einmal von vorne an.

"Frauenschuh" bietet vor der Kulisse eines Damenschuhgeschäftes
anhand verschiedener Frauentypen eine bildhafte Auseinanderset-
zung mit den Themen Glück, Liebe und Beziehungen.


Die Story: Susanne arbeitet in einem kleinen Schuhgeschäft und lebt mit ihrem Mann seit 15 Jahren ein geregeltes Eheleben. Bis ihr Mann eines abends ihr eröffnet, dass er eine neue Frau kennen gelernt hat. Jedoch will ihr Mann Martin sich nicht von ihr trennen und denoch mit seiner neue Freundin zusammen sein. Ab diesem Moment scheint Susannes gesamtes Lebensbild zerstört zu sein und sie muss sich mit der Frage beschäftigen, ob man tatsächlich zwei Menschen gleichzeitig mit derselben Intensität lieben kann.


Abgesehen, dass das Buch äußerlich nicht gerade durch sein Design glänzt (zumindest würde mir persönlich ein solches Buch in der Buchhandlung eher weniger auffallen), hat es mich auch weniger mit seinen "inneren Werten" überzeugen können. Man merkt deutlich, dass dies das erste Buch der Autorin ist, denn beim Lesen fiel mir auf, dass der Schreibstil ziemlich niveaulos ist (übertroffen wird dieser nur noch von Shades of Grey..). Die Gespräche zwischen den Protagonisten lesen sich total gestellt, als würde man sich eine schlechte Soap im TV ansehen. Um das ganze ein wenig zu verdeutlichen, habe ich euch hier mal eine Stelle aus dem Buch heraus gesucht:

"Der Geruch frischen Kaffees drang aus der Küche in den Flur. Esther hatte einen Kuchen gebacken und sogar Blumen auf den Tisch gestellt. Susanne lobte zwischendurch Esthers Kuchen, während sie ohne große Umschweife detailliert das gegenwärtige Problem mit Martin schilderte. Dabei brach sie imme wieder in Tränen aus und brachte ihre Angst vor der ungewissen Zukunft sowie einem Leben als Single zum Ausdruck.
"Will Martin sich trennen?", fragte Esther direkt.
"Ich denke schon", antwortete Susanne und schüttelte den Kopf, "ich habe sogar den Eindruck, dass er mich mit seinem Verhalten derart provoziert, damit ich mich trenne."
"Bist du der Meinung, dass das Martins Art ist? Er sagt doch immer, was er will und was er denkt", meinte Esther, schenkte Susanne erneut Kaffee ein, lehnte sich zurück und zog ihren rechten Fuss mit auf die Sitzfläche, ohne ihre dicken Bikerstiefel auszuziehen.
"Das stimmt, er formuliert unmissverständlich seine Bedürfnisse. Aber diese neue Frau?", ergänzte Susanne und hielt mit beiden Händen die Kaffeetasse fest.
Esther steckte sich eine Zigarette an, nahm einen tiefen Zug und fragte: "Wer ist es denn, kennst du sie?"
"Das sagt er nicht, obwohl ich schon dachte, ihm auf die Schliche gekommen zu sein. Ich hatte eine junge Blondine aus dem Vertrieb seiner Zeitung in Verdacht." Dann berichtete Susanne von der Party und seiner enttäuschenden Reaktion.
"Susanne", empörte sich Esther, "was soll das denn: auf die Schliche gekommen? Meinst du, dass Martin dich anlügt?"
"Ja, sicher. Ach eigentlich nicht, aber als er mir mitteilte, dass ein Mensch in sein Leben getreten war, den er nicht übersehen konnte und wollte, dachte ich, so einen bedeutenden Menschen lernt man wohl nicht an einem Abend kennen." [...] S.40 f.

Das Buch hat insgesamt 148 Seiten... um es zu lesen habe ich über einen Monat benötigt. Teils weil ich keine Zeit hatte, aber überwiegend, weil das Buch total unspannend für mich war. Die Geschichte plätschert so dahin. Schon auf den ersten Seiten eröffnet Martin Susanne, dass er eine andere hat. Ab da an gehen die beiden sich aus dem Weg, es wird ständig darüber geschrieben, wie Susanne im Schuhgeschäft mit ein paar Kundinen tratscht und es passiert weiterhin nicht viel. Erst auf den letzten ~20 Seiten, wird davon berichtet, wie Susanne sich mit der Neuen ihres Mannes treffen möchte. Das Ende des Buches überzeugt mich auch nicht, denn ich persönlich würde mich in dieser Situation ganz anders verhalten und kann mich auch gar nicht mit Susanne identifizieren, denn für mich handelt sie viel zu wenig und setzt sich auch nicht durch. Hier möchte ich nochmals erwähnen, dass dies alles nur MEINE Eindrücke und Gedanken zu diesem Buch sind.

Falls denoch eine von euch dieses Buch lesen möchte, so könnt ihr es für 10€ (für gerade einmal ca. 150 Seiten, meiner Meinung nach auch recht überteuert) z.B. bei Amazon bestellen.


Habt ihr denn Interesse an weiteren Buchvorstellungen dieser Art? Kennt ihr das Buch "Frauenschuh" vielleicht auch schon? Wie gefiel es euch?

Ich wünsch euch was ihr Süßen! :k
Eure