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Dienstag, 18. Februar 2014

Bester falscher LOW CARB Couscous
in the World!!!

um mich heute Abend ein wenig vom Lernstress abzulenken, dachte ich mir, ich zeig euch mal meine neuste Rezeptkreation, von der ich selbst wahnsinnig überrascht bin, dass sie sooo lecker schmeckt! Jaja, ich weiß, Eigenlob stinkt, aber hier hab ich mich wirklich selbst übertroffen, dabei ist dieses Gericht so wahnsinnig simpel und super gesund dazu! Vielleicht hatte ich irgendwann mal erwähnt, dass ich ein riesen Couscous-Fan bin und im Sommer zum Grillen auch letztes Jahr fast jedes Mal den gleichen Couscous-Salat gemacht habe, weil er so phantastisch lecker war. Das abgewandelte Originalrezept gibt's dazu hier.

Da Couscous ja leider nicht soo wahnsinnig gesund ist - auch Vollkorn-Couscous sollte man in Maßen genießen - hatte ich, als ich ein Rezept mit low carb "fake" Reis aus Blumenkohl sah, eine Idee.
Warum nicht meinen heiß geliebten Couscous-Salat statts mit Couscous mit geschreddertem Blumenkohl zubereiten?! Ich muss sagen, dass ich anfangs wahnsinnig skeptisch war! Denn ich bin eigentlich kein riesen Fan von Blumenkohl. Und dann auch noch roh? Puh... ob das etwas werden sollte?!

Wer nicht wagt, der nicht gewinn! Und so wagte ich mich an das Experiment "Low Carb Blumenkohl Couscous Salat". Schon während des Zubereitens merkte ich schon: Das wird grandios! Die skeptischen Gedanken schob ich schnell beiseite, als mir die leckeren Gewürzdüfte in die Nase stiegen und als ich mein Werk vollendet hatte, merkte ich kaum den Unterschied, dass das hier gar kein Couscous war, den ich da aß! 

Aber genug geschwärmt, hier kommt das Rezept :$

Ihr braucht:
  • 1 Kopf Blumenkohl
  • jeweils 1 grüne,1 rote und eine gelbe Paprika
  • 2-3 Tomaten
  • 1 rote Zwiebel
  • Balsamicoessig
  • nach belieben Petersilie und frischen Koriander 
  • (da mein Schatz das Zeug hasst, habe ich Schnittlauch genommen ;-) )
  • Zitronensaft
  • hochwertiges Olivenöl
  • Gewürze: gemahlener Koriander, gemahlener Kreuzkümmel und gemahlener Kümmel
  • Salz und Pfeffer

 
Als erstes wird der Blumenkohl gewaschen und in kleine Röschen geschnitten. Diese Röschen kommen nach und nach in einen Multizerkleinerer (meiner ist vom Aldi für schlappe 10€ und der leistet seine Arbeit richtig gut). Der Blumenkohl wird nun so lange geschreddert, bis er ein couscousartiges Aussehen hat. Man sollte ihn also nicht so lange da drinne lassen, sonst wird er matschig ;-)
Den Blumenkohl gebt ihr nun in eine größere Schüssel und mischt ihn mit etwas Öl und ca. 2 EL Zitronensaft, gebt von den Gewürzen je ca. eine Messerspitze hinzu und vermengt das ganze. Während der Blumenkohl ein wenig zieht, bereitet ihr das andere Gemüse vor: die Tomaten entkernt ihr und schneidet sie in ganz feine Würfel, ebenso entfernt ihr bei den Paprikaschoten die Kerne und schneidet auch diese in ganz feine Würfel. Beides könnt ihr zum Blumenkohl in die Schüssel geben.
Die rote Zwiebel schält ihr und schneidet sie in sehr feine Würfel, diese gebt ihr mit etwas Öl in eine Pfanne und bratet sie bis sie glasig werden. Danach gebt ihr 2 EL Balsamicoessig hinzu und lässt das ganze leicht köcheln, bis der Essig verdampft ist. Wer mag kann zusätzlich auch noch eine Knobizeh mit anbraten.
Der Pfanneninhalt kommt nun auch in die Schüssel und das ganze wird nochmals gut vermengt. Danach kommt das abschmecken: von den Gewürzen gebe ich meist nochmals je eine Messerspitze hinzu und würze alles noch mit Salz und Pfeffer. Sollte euch der Salat zu "trocken" vorkommen könnt ihr noch etwas Öl und/oder Zitronensaft hinzu geben. Zum Schluss die Kräuter unterrühren und fertig ist der perfekte low carb - fast Rohkost - Couscous-Salat! :$
Wer gerne mag, kann den Salat noch mit gerösteten Pinienkernen oder Feta (dann ist er natürlich nicht mehr vegan!) verfeinern :-)

Man schmeckt kaum noch, dass das ganze in Wirklichkeit Blumenkohl ist. Die Konsistenz ist dem richtigen Couscous wirklich zum Verwechseln ähnlich! Der Salat ist richtig lecker und ein gesundes Abendessen. Morgen werd ich den Salat schon wieder zubereiten, denn wir beide sind richtig süchtig danach! :OWie der Salat schmeckt, wenn er länger - oder sogar über Nacht - gezogen hat, kann ich euch leider nicht sagen, so lange hat er bei uns noch nicht ausgehalten ;-)

Mögt ihr auch so gerne Couscous-Salat wie ich?
Kennt ihr noch andere "Low Carb" Rezepte, die dem Original täuschend nahe kommen?

Ich wünsch euch noch einen ganz tollen Abend! <3

Freitag, 24. Januar 2014

Orientalische Quinoa Wirsing
Gemüse Pfanne

nach den Klausuren ist vor den Klausuren?! So kommt es mit zumindest vor.. dennoch gönne ich mir nun das Wochenende, an dem mal nicht gelernt wird. Gestern war ich auch etwas beim "Belohnungs"-Shoppen, aber meine Ausbeute war nicht wirklich riesig. Was soll's, so spar ich Geld für den anstehenden USA Roadtrip. Ich freu mich schon sooooo!!! :e

Heute hab ich nur ein Rezepchen für euch, welches ich so oder in leichter Abwandlung in regelmäßigen Abständen immer wieder koche, weil es einfach wahnsinnig lecker schmeckt!

 Ihr braucht dafür:
  • 150g Quinoa
  • ~400 ml Gemüsebrühe
  • 2 kleine rote Zwiebeln
  • 3-4 Möhren
  • 5 Blätter Wirsing
  • eine Hand voll Zuckerschoten
  • 10-12 entsteinte getrocknete Datteln
  • etwa 200g Kichererbsen
  • Curcuma
  • Koriander
  • Kreuzkümmel
  • Salz,Pfeffer
  • eine Hand voll Cashewkerne
Als erstes spült ihr das Quinoa in einem sehr feinmaschigen Sieb ab (damit die Bitterstoffe abgespült werden) und kocht es dann in der Gemüsebrühe bei angestelltem Deckel so lange, bis das Wasser verdunstet ist. Rührt öfter mal rum, damit das Quinoa nicht unten am Boden anbrennt.

Währenddessend schnibbelt ihr die Zwiebeln und Karotten in Würfelchen und bratet sie etwa 5 Minuten in einer (hohen) Pfanne mit etwas Öl an. Reduziert die Hitze, gibt zwei Messerspitzen Curcuma hinzu und fügt den kleingeschnittenen Wirsing bei (am besten den festen Strunk weg lassen). Nach kurzer Zeit könnt ihr die Zuckerschoten und die Datteln hinzu geben. Sobald das Quinoa fertig ist, gibt ihr es in dei Pfanne mit dem Gemüse. Noch die Kichererbsen hinzu und alles gut durchrühren. Nun alles mit Salz, Pfeffer, reichlich Kreuzkümmel und Koriander abschmecken, auf dem Teller anrichten, mit Cashewkernen bestreuen und sich dieses leckere vegane einfache Gericht schmecken lassen :$


Das ganze Gericht lässt sich super abwandeln: Probiert es mal mit Rosinen statt Datteln (oder teils teils ;-) ), Paprika, Brokkoli, Champignons, Spinat... und und und. In die Pfanne kann alles was euch schmeckt und schön bunt ist :)

Steht ihr auch so sehr auf Koriander und Kreuzkümmel? Ich liebe ja diese orientalische Kombi mit dem Süßen von Datteln oder Rosinen! Da könnt ich mich echt hinein legen ;-)

Euch einen tollen Start ins Wochenende!

Montag, 18. November 2013

Einfaches & schnelles Kürbis-Kichererbsen-Curry


entschuldigt die kurze Blog-Pause, aber zur Zeit fällt mir etwas die Decke auf den Kopf :| Termine an Termine, meist sitz ich von morgens acht bis abends acht an der Uni fest.. ich hoffe sehr, dass sich das in nächster Zeit wieder etwas ändert und ich mehr Luft habe!

Deshalb gib es auch heute nur einen kurzen Post zu einem wirklich richtig leckeren veganen "Frei-Schnautze"-Gericht. Denn seitdem ich mich vegan ernähre gibt es bei uns regelmäßig Curries mit allen verschiedenen Gemüsearten in den verschiedensten Variationen. Heute möchte ich euch eher eine Anleitung als ein konkretes Rezep für ein Kürbis-Kichererbsen-Curry geben :$

Als erstes halbiert ihr einen Hokkaido Kürbis, entkernt diesen mittels eines Löffels und schneidet ihn (sogut das geht) in mundgerechte Würfel. In einer beschichteten Pfanne (auf hierfür habe ich wieder meine momentane Lieblingspfanne von Gastrolux verwendet :-) ) erhitzt ihr etwas Öl und gibt die Kürbis-Würfel hinzu. Ich habe beim Anbraten noch etwas vom Kürbiskönig-Gewürz von Herbaria hinzu gegeben, das duftet so wahnsinnig toll und ist echt ein wahres Sinneserlebnis! Wer dieses Gewürz nicht besitzt, würzt den Kürbis einfach nach belieben mit gemahlenem Koriander, gemahlenen Kreuzkümmel, Kurkuma, Zimt, Pfeffer, Cayennepfeffer oder was eben sonst noch so da ist und passt ;-)
Die Kürbiswürfel werden so lange angebraten, bis sie ein wenig dunklere Farbe haben und schon etwas weicher sind.


Danach habe ich eine Stange in Ringe geschnittenen Lauch zum Kürbis gegeben. Hier könnt ihr natürlich auch noch andere Gemüsesorten wie Zucchini, Zuckerschoten, Champignons, Paprika und was euch sonst noch so in die Hände fällt dazu geben.

Nachdem der Lauch etwas mit dem Kürbis weiter gedünstet hat, habe ich eine Dose Kokosmilch und eine (große) Dose Kichererbsen zum Curry hinzu gegeben. Dazu kam noch eine rote Chilischote für die richtige Schärfe, wer nicht gerne scharf ist, sollte diese wohl weg lassen ;-)
Hinzu fügt ihr nach Geschmack ein (hochwertiges) Currypulver - in meinem Fall ein Currypulver von Mauritius, dass meine Eltern mir von ihrer letzten Reise mitgebracht haben. Und nun lässt ihr das ganze mit Deckel bei mittlerer Hitze so lange vor sich her kochen, bis der Kürbis schön weich ist.


Dazu passt hervorragend Naturreis. Guten Appetit! :$


Eine weitere tolle und super leckere Variante ist anstatt der Kichererbsen gekochte Rote Linsen zu verwenden. Hier gibt es wirklich wahnsinnig viele Möglichkeiten zur Zubereitung eines Curries!

Was ist euer Lieblings-Curry und welche Zutat darf bei euch auf keinen Fall fehlen?

Ich wünsch euch einen tollen Start in die Woche! :k

Dienstag, 29. Oktober 2013

Zucchetti Veganese

ihr könnt euch nicht vorstellen wie sehr ich mich freue, dass mein Gewinnspiel so gut bei euch ankommt!! Ich freu mich sehr, dass bisher so viele mitgemacht haben und hoffe, dass noch einige dazu kommen. :$

Heute gibt's mal wieder ein simples, aber total leckeres Rezeptchen von mir. Bei mir gibt's die Zucchetti Veganese meist, wenn ich abends nicht mehr groß Lust habe mich lange in die Küche zu stellen ;-)

Für zwei Portionen benötigt ihr:
  • 1-2 Zucchini
  • 1 Zwiebel, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 Knobizeh, klein geschnitten
  • 1-2 Möhren, geschält, halbiert und in Scheiben geschnitten
  • 1 rote Paprika (optional), gewaschen, entkernt und gewürfelt
  • 1 Chilischote nach Belieben, in feine RInge geschnitten
  • 1 Päckchen weicher Tofu (~180 bis 200g), in einer Schüssel mittels Gabel klein gedrückt, so dass eine "bröselige" Masse vorliegt
  • Tomatenmark, passierte Tomaten, geschälte Tomaten aus der Dose ODER was sonst so da ist ;-)
  • 1 TL Agavendicksaft
  • Gewürzmischung für "Hackfleisch"
  • Pfeffer, Salz, Gewürze zum Abschmecken

Und los geht's! Zuerst bratet ihr Zwiebel, Knobi und Chili an. Wie ihr sehen könnt kam hier mal wieder meine momentan heiß geliebte Gastrolux Gussbratpfanne zum Einsatz ;-)


Sobald die Zwiebeln schön glasig sind, das "Tofu-Hack" hinzugeben und etwa 3-5 Minuten mit anbraten. Dazu noch eventuell die gewürfelten Paprikastückchen hinzu geben.


Danach gibt ihr entweder eine Dose Tomaten ODER etwas passierte Tomaten ODER Tomatenmark hinzu. Natürlich könnt ihr auch etwas mischen. Bei mir gab z.B. es einen Teil passierte Tomaten und gut eine halbe Tube Tomatenmark. Um die Säure der Tomaten etwas abzumildern gibt ihr noch einen Esslöffel Agavendicksaft (Zucker geht auch) hinzu. Das ganze lässt ihr noch ein wenig einkochen und würzt euer "Hack" dann nach belieben. Mit einer "Hackfleischgewürzmischung" geht das meiner Meinung nach am einfachsten (hier auf die Zutaten achten, dass kein Milchzucker oder ähnliches enthalten ist!), natürlich kann man das ganze auch einfach mit Salz, Pfeffer und gewürzen wie Oregano und Co. abschmecken.


Während die Veganese vor sich her kocht, könnt ihr nun die Zucchetti zubereiten. Einfach die Zucchinis durch einen Spiralschneider jagen (z.B. den neuen SPIRALFIX von Gefu). Die Zucchetti könnt ihr roh unter eure Soße heben, oder sie nochmals kurz in einem Topf mit etwas Salz Öl und Wasser andünsten. Letzteres bevorzuge ich, da die vielen Balaststoffe dem Magen manchmal doch sehr zusetzen können :P


Ein leckeres veganes Low-Carb-Gericht, dass echt schnelle zu zubereiten ist! Vor allem ist der "Ersatz" von normalen Nudeln durch Gemüsenudeln einfach eine super Sache. Dadurch spart man wahnsinnig viele Kohlenhydrate und tut seinem Körper durch das (fast) rohe Gemüse einfach etwas Gutes. Das ganze geht natürlich auch mit anderen Gemüsesorten wie Möhren, rote Beete etc..

Habt ihr auch schon mal Gemüsenudeln zubereitet? Wie haben sie euch geschmeckt? Könnt ihr euch vorstellen auch mal eine Zucchetti Veganese nachzukochen? :$

Ich wünsch euch was ihr Lieben! :k

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Veganpassion
Das große vegane Backbuch


dass ich super gerne koche und immer wieder viele neue Rezepte ausprobiere, habt ihr in letzter Zeit ja oft auf meinem Blog sehen und lesen können ;-) Zwar habe ich vor einigen Jahren immer lieber gebacken als gekocht, doch irgendwie hat sich das Blatt von Jahr zu Jahr mehr gewendet. Die Leidenschaft für das Kochen wuchs, während ich beim Backen immer nue noch kleine bis größere "Dramen" erlebte. Wie oft blieb mir schon ein Kuchen in der Form hängen, verbrannte, ging nicht richtig auf, .... die Liste ist sehr lange! Eigentlich wollte ich die Flinte schon ganz ins Korn werfen!

Doch seit ich mich nun schon drei Monate (! Wow wie die Zeit vergeht!) zu 98% vegan ernähre, wuchs die Neugierde am Backen wieder. Vor allem Muffins und Cookies gab es in letzter Zeit wieder häufiger, oder auch selbst gebackenes Brot.

Doch wie passt denn "Vegan sein" und "Backen" zusammen? Wie kann man denn ohne Milch, Sahne, Quark, Joghurt, Gelantine und vor allem Eier einen schönen und dazu leckeren Kuchen zaubern?

Stina Spiegelberg zeigt wie und vor allem dass genau dies möglich ist! Denn seit dem 16. Oktober ist ihr erstes (Back-)Buch mit dem Titel "Veganpassion - vegane Lieblingsrezepte zum Backen" im Neun Zehn Verlag erschienen, in dem sie eine Vielzahl an Rezepten rund um das vegane Backen gesammelt hat.

Vielleicht kennen sogar einige Stina schon von ihrem gleichnamigen Blog "Veganpassion", auf dem sie regelmäßig schon seit 2010 bloggt.

Um euch einen schönen und guten Überblick über das Buch zu geben, wird dieser Post sehr bilderlastig. Ich hoffe das stört euch nicht :$ 

Nach einem kurzen Vorwort und dem Inhaltsverzeichnis folgt zunächst das Kapitel "Ab in die Küche". Hier schreibt Stina darüber wozu man überhaupt vegan backen sollte und gibt eine richtig tolle ausführliche Einführung, wann und wozu man bestimmte Produkte verwendet, wie sich diese beim Backen verhalten, was beachtet werden muss und und und. Los geht es zum Beispiel mit den verschiedenen Mehlsorten. Danach folgen die verschiedensten Süßungsmittel, Tipps mit welchen Mittelchen man Eier ersetzen kann, pflanzliche Geliermittel oder auch was man über Gewürze wissen sollte.

Im nächsten Kapitel namens "Spaß am Backen" gibt Stina grundlegende Backtipps, Hinweise zum Zubehör und den Dekoutensilien und erklärt weitere einfache, aber wichtige Vorgänge beim Backen, zum Beispiel wie man einen Hefeteig richtig gehen lässt, oder selbst Sojafrischkäse ganz einfach herstellen kann. Außerdem gibt es schöne anschauliche und bebilderte Erklärungen, wie man Marzipanrosen oder andere Deko selbst machen kann.

Auf dieses Kapitel folgt das Überkapitelkapitel "Losgebacken", welches nochmals in folgende Kapitel unterteilt ist:

  1. Grundrezepte für Teige, Füllungen und Überzüge
  2. Kekse und Feingebäck
  3. Cupcakes und Muffins
  4. Kleingebäck
  5. Kuchen und Tartes
  6. Torten und Törtchen
  7. Pralinen & Konfekt
  8. Pikantes Gebäck
  9. Verpacken & Aufbewahren

Besonders toll finde ich an den Rezepten, dass alle "komplizierteren" Vorgänge in Bild-für-Bild-Anweisungen gezeigt werden. So haben auch Back-Laien - wie ich - viel Freude an den Rezepten! Alle Rezepte sind sehr verständlich geschrieben und für jeden ist etwas dabei: ob anspruchsvoll oder simpel aber total genial, ob ausgefallen oder "Standard"-Rezepte. Von den einfachen Butterkeksen bis hin zu mehrstöckigen Torten.


Genaue Zeitangaben sucht man bei den Rezepten vergeblich. Für mich aber ein Pluspunkt! Denn mit einer Zeitangabe macht man sich viel zu viel Stress beim Backen - zumindest geht das mir so. Man sollte bevor man anfängt einfach das ganze Rezept einmal in Ruhe durchlesen und dann kann man schonmal recht grob einschätzen, wie lange man dafür brauchen sollte.

Die Rezeptgrößen gefallen mir auch sehr gut: Alle Rezepte sind auf einen 2-3 Personenhaushalt ausgerichtet. Dies wird zu Beginn des Buches nochmals genauer geschildert. Wenn man mal einen größeren Kuchen backen will einfach die doppelte Menge nehmen (aber lieber nochmal die Angaben in der Einführung genau lesen ;-) ). Für meinen Freund und mich sind die Größen auf jeden Fall sehr passend ^_^

Was mir dazu noch positiv auffiel sind die einfachen Zutaten. Dieses Buch zeigt mal wieder, wie einfach die vegane Küche doch ist! Fast alle Zutaten sind in jedem größeren Supermarkt zu finden. Am schwierigsten zu beschaffen ist wohl die vegane Schokolade, ansonsten werden viele Produkte benutzt, die man auch sonst zum Backen verwendet.


Zum Schluss des Buches gibt es noch einige pikante Rezepte von denen eines leckerer als das andere klingt: "Kräuter Käsestangen", "Kartoffelstrudel" oder "Croissants a la tomate" und wie lecker die Gebäcke auf den Bildern auch immer ausschauen! :$

Die Idee noch einige Vorlagen und Bastelanleitungen ins Buch mit ein zu binden finde ich auch klasse! So können sich die kreativeren von uns ein wenig inspirieren lassen ;-)


Klar, dass ich da gleich eines der zahlreichen Rezepte ausprobieren musste: Meine Wahl fiel auf die "Chocolatechip Scones". Leider sind die Bilder nicht soo dolle, das liegt daran, dass meine Spiegelreflexkamera momentan verliehen ist und ich sie hoffentlich bald wieder habe!


Für 6 Scones benötigt ihr:
  • 250 g Weizenmehl Type 550 (leider hatte ich nur Vollkornmehl da :O )
  • 150 ml pflanzliche Milch (z.B. Hafermilch)
  • 40 g vegane Margarine, zimmerwarm
  • 2 EL Rohrzucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 50 g Zartbitter Schokoraspeln
  • etwas Sojasahne zum Bestreichen

Zuerst vermengt ihr Mehl, Zucker, Salz, Natron und Backpulver in einer Schüssel. Danach die Milch mit der zimmerwarmen und in Würfel geschnittene Butter zum Mehl geben. Alles gut durchkneten bis der Teig glatt ist. Den Teig in Folie wickeln und 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Danach den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 2-3 cm dick ausrollen und mit einem Ausstecher (ein großes Glas tut's auch ;-) ) mit ~8cm Durchmesser kreisförmige Scones ausstechen. Die Scones auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und nochmals 10 Minuten gehen lassen. Dann mit Pflanzensahne bestreichen und bei 200° Ober- und Unterhitze ca. 10-15 Minuten backen.


Am besten genießt ihr die Scones noch warm: Super lecker zum Frühstück!

Für mich ein durch und durch gelungenes Backbuch, das mal wieder beweist wie toll und abwechslungsreich die vegane Küche doch sein kann! :$

Zu kaufen gibt's das Buch bei den üblichen Onlineshops, u.a. HIER


Könntet ihr euch vorstellen beim Backen auf tierische Produkte wie Eier und Co. gänzlich zu verzichten? Habt ihr vielleicht schon einmal vegan gebacken? Und wie gefallen euch die Eindrücke des Buches "Veganpassion - vegane Lieblingsrezepte zum Backen" die ihr durch meinen Post bekommen habt?

Ich wünsch euch noch einen tollen Abend!


An dieser Stelle nochmals vielen lieben Dank an das Team vom Neun Zehn Verlag, die mir dieses Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt haben! 

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Hokkaido Kürbis auf Bulgursalat

heute gibt es mal wieder ein leckeres Rezept, dass in dieser Kombination eigentlich eher in die Sommerzeit passen würde. Aber manchmal (bei mir zur Zeit ständig :$ ) überkommt einem ja auch zu dieser nass-kalten Jahreszeit eine leichte Sehnsucht nach dem Sommer! Dann kann man sich mit diesem tollen Rezept aus dem Buch "einfach vegan ... draußen kochen" von Roland Rauter, welches ich euch HIER vorgestellt habe, zumindest ein Stück Sommer auf dem Teller zurück holen.

Die Würze des "gegrillten" (bei mir wurde er lediglich im Ofen gebacken) Kürbis und der frische, leicht süßliche Geschmack des Bulgursalates passen einfach perfekt zueinander. Wichtig ist nur, dass der Kürbis sowohl der Salat mindestens eine Stunde ziehen! Aber genung Gequasselt, hier kommt endlich das Rezept ;)


 Für den Kürbis:
1 Hokkaido Kürbis (~800g), halbiert, entkernt und in ca. 1cm. dicke Scheiben geschnitten
80 ml Olivenöl
Saft einer Zitrone
2 EL Ahornsirup
1 TL Tomatenmark
1/2 TL frisch geriebener Ingwer
1 gehackte Chilischote (wer's nicht gerne scharf mag nimmt nur eine halbe)
Salz und Pfeffer

Öl, Zitronensaft, Tomatenmark, Ahornsirup, Chili, Ingwer und Pfeffer verrühren. Die Kürbisscheiben damit marinieren und etwa eine Stunde ziehen lassen. Anschließend gut abtropfen lassen und leicht salzen. Im Sommer werden die Kürbisscheiben auf dem Grill angebraten. Ich hab den Kürbis im Ofen bei 250°C auf der obersten Schiene ca. 20 Minuten gebacken, bis er leicht dunkel wurde.


Für den Bulgursalat:
200g Bulgur
1/2 Bund Minze (optional)
1 Zucchini
1 rote Paprikaschote
2 Frühlingszwiebeln
6 EL Olivenöl
Saft einer Zitrone
3 EL Granatapfelsaft (ich hatte nur Aroniasaft und diesen genommen ;-) )
1 EL Pul Biber (türkische Paprikaflocken)
1 TL Agavendicksaft
Salz und Pfeffer

Für den Bulgur ca. 800ml leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen, den Topf von der heißen Platte nehmen und den Bulgur einzrühren. Das ganze ca. 20 Minuten ziehen lassen und anschließend abgießen. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, Zucchini und Paprika klein würfeln. Den Bulgur mit dem Gemüse in einer großen Schüssel vermengen. Für das Dressing Zitronensaft, Granatapfel/Aroniasaft, Agavendicksaft, Salz, Pfeffer, Pul Biber und Olivenöl verrühren und unter den Bulgur gut untermischen. Auch der Salat sollte mindestens eine Stunde ziehen. Wer mag kann zum Schluss noch etwas Minze klein hacken und unterheben. Fertig :)


Uns hat das Rezept sehr gut geschmeckt und falls uns mal wieder die Sommersehnsucht packt, wird mal wieder Kürbis auf Bulgursalat gekocht ;)

Habt ihr auch "Sommergerichte", die ihr auch zur Herbst-/Winterzeit nicht missen wollt? :$

Ich wünsch euch einen wundervollen Tag!

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Herbstzeit ist Suppenzeit!

leider gibt's erst jetzt wieder einen Post von mir, denn der gestrige Tag lief so gar nicht nach Plan! Zuerst erfuhr ich, dass die erste Vorlesung gestern ausfiel und freute mich schon total, doch dann rief meine Cousine an - die Mutter meines Patenkindes -, dass mit dem Kleinen etwas nicht stimmt und ob ich mit ihr ins 30 Minuten entfernte Kinderklinikum fahren könne. Natürlich sagte ich zu und hätte nicht gedacht, dass es ein so anstrengender Tag werden sollte. Es kommt eben immer ander als man denkt! Nach 10 Stunden im Krankenhaus und etlichen Untersuchungen, war klar, dass es besser sein würde den Kleinen da zu behalten und im Antibiotika per Infusion zu verabreichen. Er bleibt nun noch wahrscheinlich bis Morgen oder Übermorgen mit meiner Cousine im Krankenhaus. Hoffentlich geht's der kleinen Maus bald besser!

Wo ich euch jetzt mein "Seelenleid" geklagt habe, gibt's noch ein tolles Rezept für die Seele. Hach, was für ein Übergang :O Zur Zeit wo's draußen langsam immer kälter, die Bäume immer bunter und die Tage immer kürzer werden, liebe ich es die verschiedensten Suppen abends zu zaubern. Eine meiner liebsten Suppen, inspiriert durch das wirklich empfehlenswerte Buch "Crazy Sexy Kitchen" (über das ich vielleicht auch bald mal noch berichten werde ;-) ), ist eine wahnsinnig leckere, sehr aromatische "Kokos und rote Linsen Suppe". Wie toll rote Linsen sind muss ich euch hoffentlich nicht mehr erklären, aber in Kombi mit Kokos, Kreuzkümmel (Cumin) und Koriander: Ein absoluter Traum!!! :L



Als erstes röstet ihr die Cumin und Koriander Samen in einem großen trockenen Topf bei mittlerer Hitze für ca. zwei Minuten, bis ihr das tolle Aroma gut riechen könnt. Dadurch wird der volle Geschmack der Gewürze entfacht. Danach fügt ihr das Öl, die gewürfelten Zwiebeln und die klein geschnittene Chilischote hinzu und rührt so lange, bis die Zwiebeln angeschwitzt sind. Danach fügt ihr die nächsten sechs Zutaten der oberen Liste hinzu und rührt alles nochmals gut um. Jetzt dreht ihr eure Herdplatte auf eine geringe Stufe und legt den Deckel auf den Topf. Lasst die Suppe nun 30-35 Minuten gut kochen, bis die Linsen "schmelzen" (quasi ausflocken, nicht mehr rund sind und schön weich gekocht). Vielleicht müsst ihr noch etwas Wasser hinzu geben. Wenn die Suppe fertig gekocht ist, fügt den Limettensaft und die kleingeschnittene Petersilie hinzu (wer keine Petersilie mag, dem kann ich auch frischen Koriander empfehlen).

Und fertig ist eine super schmackhafte und wärmende Suppe! :$

Ein wirklich einfaches und auch sehr schnelles Gericht, dass es bei uns schon einige male gab und uns immer wieder aufs neue super geschmeckt hat!


Seid ihr momentan auch so "suppenfanatisch" wie ich? Welches ist eure Lieblings-Suppe? Und wäre die Kokos und rote Linsen Suppe etwas für euch, oder ist euch dieses Rezept etwas zu exotisch? ;)

Ich wünsch euch noch einen wunderschönen Abend!

Montag, 23. September 2013

Gesundes "Fast"food... ;-)


na hattet ihr ein schönes Wochenende? :-) Das Wetter war bei uns richtig herrlich und so waren wir gestern, nachdem wir gewählt hatten, auf einer richtig schönen kulinarischen Weinwanderung in der Nähe. Solche Wanderungen kann ich euch echt nur empfehlen! Gutes Essen, nette Leute, mal ein Weinchen und Bewegung, was will man da noch mehr? ;)

Heute möchte ich euch ein etwas aufwändigeres, dafür aber umso leckereres veganes Gericht zeigen! Also ein Gericht, das perfekt mal am Wochenende zubereitet werden kann, wenn man etwas mehr Zeit hat. Und zwar geht es um ganz phantastisch schmeckende Tofu-Burger mit Kürbispommes und zwei verschiedenen Dips. Um diesen Post nicht ausarten zu lassen, werde ich die Rezeptzubereitungen eher stichpunktartig aufschreiben, falls es zur Zubereitung deswegen irgendwelche Fragen geben sollte, so dürft ihr mich gerne kontaktieren :$

Für die Kurbispommes (für 2 Personen) nehme man:

Backofen auf 250°C Ober- und Unterhitze vorheitzen. 1 Hokkaidokürbis (ca. 750g) waschen, halbieren, die Kerne mittels eines Esslöffels heraus kratzen und den Kürbis in "Pommes"artige Stifte schneiden. Der Kürbis muss NICHT geschält werden, die Schale ist komplett essbar. In einer großen Schüssel 1 TL Rosmarinnadeln (gerne frisch), 3 EL Olivenöl, 1/2 TL Paprikapulver, 1 gestr. TL Grill- und Pfannengewürz und 1 gestr. EL Salz vermischen. Kürbis-Stifte hinzugeben und das ganze gut vermengen.
Die Kürbispommes auf einem mit Backpapier ausgelegtem Rost verteilen und auf der obersten Schiene des Ofens ca. 15-17 Minuten backen. Wer schön krosse Pommes mag, der sollte den Ofen zwischendurch immer mal wieder öffnen und kurz den Wasserdampf "ablassen". Die Pommes sind gut, wenn sie leicht gebräunt bis dunkler sind.

Für ca. 6 Tofu-Burger nehme man:

300g festen Tofu in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. 2 rote Zwiebeln schälen und klein schneiden. 1 rote Paprika waschen, entkernen und zu feinen Würfeln schneiden. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und darin die Zwiebeln und Paprika ca. 5 Minuten anbraten. Den Pfanneninhalt kurz abkühlen lassen, danach diesen in einer großen Schüssel mit Tofu,  60g Vollkornpaniermehl, 2 TL mittelscharfer Senf, 3 EL Wasser, 3 TL rosenscharfes Paprikapulver, 2 TL Kichererbsenmehl und 1 1/2 TL Salz vermischen. Den Teig müsst ihr nun sehr, sehr gut durchkneten! Sollte er noch zu bröselig sein, mischt noch ein klein Wenig Wasser dazu. Danach pfeffert ihr den Teig nochmals. Aus dem Teig formt ihr jetzt 6 etwa gleichgroße Burgerpatties. In einer Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen und die Burger darin von beiden Seiten etwa 4 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten.


Für den Basilikum-Tomaten-Dip nehme man:

90g Tomatenmark, 1 gestr. TL Salz, 1 EL Zitronensaft, 1/2 EL Agavendicksaft und eine gute handvoll frischer, kleingezupfter Basilikumblätter zu einem Dip vermengen.

Für den Brokkoli-Erbsen-Joghurt-Dip nehme man:

Je nach belieben TK Brokkoli und TK Erbsen (insgesamt 200g) in kochendem Salzwasser ca. 3 Minuten garen, danach abtropfen lassen. 1 rote Zwiebel klein schneiden. In einer Pfanne mit Olivenöl erhitzen, darin Zwiebel und 1 TL Currypulver ca. 3 Minuten anbraten. Alle Zutaten mit 150g Natur-Soja-Joghurt in einen Mini-Zerkleinerer (oder Mixer oder mit dem Pürierer) geben und klein pürieren. Salzen und nach Belieben noch einen Schuss Zitronensaft und Pfeffer hinzufügen.


Da wir die Kürbispommes als Beilage hatten, habe ich die Burger nur noch mit Salat und Tomaten serviert. Natürlich könnt ihr aber auch zum Beispiel Vollkornbrötchen mit den Dips, Salat, Tomaten und den Burgerpatties belegen. Schmeckt super lecker und macht wahnsinnig satt! Ungelogen kann ich sagen, dass mir die vegane Alternative zu Burgern um einiges besser schmeckt, vor allem hat man nach dem Essen nicht dieses Trägheitsgefühl, wie nach einem Burgermenü vom gelben M.

Ich würde euch empfehlen die Dips schon im Voraus zuzubereiten, damit's beim Kochen nicht zu stressig wird. Insgesamt würde ich mit einer guten Stunde Kochzeit rechnen.

Wären die veganen Burger denn etwas für euch? Oder habt ihr schonmal Kürbispommes probiert? Die schmecken übrigens ohne Burger super lecker und sind auch richtig gesund!

Ich wünsch euch einen tollen Wochenstart! 

Donnerstag, 12. September 2013

Veganer Flammkuchen

Hey ihr Hübschen,

vor einiger Zeit hatte mein Schatz Geburtstag und da wollte ich ihn natürlich mit etwas ganz leckerem überraschen! Und darum - oder besser gerade deswegen - probierte ich ein für mich noch neues veganes Rezept aus: Veganen Flammkuchen aus dem Buch "Peace Food - Das vegane Kochbuch"


Die Zubereitung war eigentlich recht einfach und die Zutatenliste ist auch recht überschaubar und man hat normalerweise schon viele Produkte auf Vorrat. Etwas kniffliger war das Formen des Teigs, aber ich finde, dass ich das fürs erste mal ganz gut gemeistert habe :$

Für 2 ovale Flammkuchen nehme man:

Für den Teig:
  • 1 Würfel Hefe
  • 2 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 400g Dinkelvollkornmehl

Für den Belag:
  • 250 ml Sojasahne
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 TL Salz
  • gemahlener Pfeffer
  • 200 g Räuchertofu
  • 1-2 rote Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Chilischote
  •  1 rote Paprika
  • 3 EL Kapern
  • Pflanzenöl fürs Blech


Insgesamt solltet ihr für die Zubereitungszeit in etwa 40 Minuten + 30 Minuten Gehzeit für den Teig + 30 Minuten Backzeit einplanen. Also man sollte schon etwas Zeit mitbringen ^_^

Zuerst bereitet ihr den Teig vor: Dafür 240 ml handwarmes Wasser abmessen. Ein paar Esslöffel davon mit Hefe, Zucker und Salz verrühren. Diese Mischung mit dem Mehl in eine Schüssel geben und das restliche Wasser hinzugeben. Alles zu einem glatten Teig verkneten und abgedeckt an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit könnt ihr dann die ganze Schnibbelarbeit für den Belag vorbereiten und den Backofen auf 240°C vorheizen: Sojasahne mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer verrühren. Den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden und in etwas Öl in einer Pfanne ca. 5 Minuten anbraten, damit dieser extra kross wird. Zwiebeln schälen und in halbe Ringe schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Chilischote waschen und in feine Ringe schneiden. Paprikaschote waschen, entkernen und in Streifen schneiden. 

Nachdem der Teig aufgegangen ist, knetet ihr ihn nochmals durch und teilt ihn in zwei gleichgroße Teile. Von jedem dieser Teile nimmt ihr nochmal ca. ein Hänchen voll Teig weg und legt diesen erstmal auf die Seite. Dann rollt ihr das große Stück auf einer bemehlten Arbeitsfläche in etwa oval aus, ich hab mich dabei an unserem Backblech der Länge wegen orientiert. Danach nimmt ihr den Teig den ihr beiseite gelegt habt und rollt daraus eine lange lange "Wurst". Diese legt ihr einmal um eueren ausgerollten ovalen Teig und drückt sie fest. Der Rand ist wichtig, damit beim Backen die Sojasahne nicht vom Flammkuchen läuft. Für die andere Teighälfte wiederholt ihr das ganze. Ölt das Backblech mit etwas Öl ein und legt die beiden Teigfladen aufs Blech.
Wem das ganze zu kompliziert ist, kann den Teig auch einfach auf dem gesamten Backblech ausrollen ;-)

Nun verteilt ihr in etwa die Hälfte der Sojasahne gleichmäßig auf beiden Flammkuchen. Danach belegt ihr die Flammkuchen mit Räuchertofu, Zwiebeln, Knoblauch, Chili, Paprika und Kapern und verteilt nochmals den Rest der Sojasahne darüber.
Die Flammkuchen im Ofen ca. 25 - 30 Minuten backen und genießen! :-)

Uns haben die Flammkuchen sehr gut geschmeckt, nur waren wir nach der Hälfte papp satt! :O Dafür hatten wir für den nächsten Tag noch eine leckere Mahlzeit über. *YUMMI*

Wie gesagt ist das Rezept, bis auf das Ausrollen des Teigs, auch super für Anfänger geeignet. Toll fand ich, dass der Teig so schön kross war, der Rand hat fast schon wie Grissinis geschmeckt. Ein tolles Rezept, welches ich mit Sicherheit bald mal wieder kochen werde!



Mögt ihr Flammkuchen? Wäre diese vegane Alternative vielleicht etwas für euch?


Ich mach's mir jetzt mit meiner neuen Fussmaske und einer Kanne Tee vorm TV bequem ;) Euch auch noch einen entspannten Abend!
Eure