Montag, 23. September 2013

Gesundes "Fast"food... ;-)


na hattet ihr ein schönes Wochenende? :-) Das Wetter war bei uns richtig herrlich und so waren wir gestern, nachdem wir gewählt hatten, auf einer richtig schönen kulinarischen Weinwanderung in der Nähe. Solche Wanderungen kann ich euch echt nur empfehlen! Gutes Essen, nette Leute, mal ein Weinchen und Bewegung, was will man da noch mehr? ;)

Heute möchte ich euch ein etwas aufwändigeres, dafür aber umso leckereres veganes Gericht zeigen! Also ein Gericht, das perfekt mal am Wochenende zubereitet werden kann, wenn man etwas mehr Zeit hat. Und zwar geht es um ganz phantastisch schmeckende Tofu-Burger mit Kürbispommes und zwei verschiedenen Dips. Um diesen Post nicht ausarten zu lassen, werde ich die Rezeptzubereitungen eher stichpunktartig aufschreiben, falls es zur Zubereitung deswegen irgendwelche Fragen geben sollte, so dürft ihr mich gerne kontaktieren :$

Für die Kurbispommes (für 2 Personen) nehme man:

Backofen auf 250°C Ober- und Unterhitze vorheitzen. 1 Hokkaidokürbis (ca. 750g) waschen, halbieren, die Kerne mittels eines Esslöffels heraus kratzen und den Kürbis in "Pommes"artige Stifte schneiden. Der Kürbis muss NICHT geschält werden, die Schale ist komplett essbar. In einer großen Schüssel 1 TL Rosmarinnadeln (gerne frisch), 3 EL Olivenöl, 1/2 TL Paprikapulver, 1 gestr. TL Grill- und Pfannengewürz und 1 gestr. EL Salz vermischen. Kürbis-Stifte hinzugeben und das ganze gut vermengen.
Die Kürbispommes auf einem mit Backpapier ausgelegtem Rost verteilen und auf der obersten Schiene des Ofens ca. 15-17 Minuten backen. Wer schön krosse Pommes mag, der sollte den Ofen zwischendurch immer mal wieder öffnen und kurz den Wasserdampf "ablassen". Die Pommes sind gut, wenn sie leicht gebräunt bis dunkler sind.

Für ca. 6 Tofu-Burger nehme man:

300g festen Tofu in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. 2 rote Zwiebeln schälen und klein schneiden. 1 rote Paprika waschen, entkernen und zu feinen Würfeln schneiden. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und darin die Zwiebeln und Paprika ca. 5 Minuten anbraten. Den Pfanneninhalt kurz abkühlen lassen, danach diesen in einer großen Schüssel mit Tofu,  60g Vollkornpaniermehl, 2 TL mittelscharfer Senf, 3 EL Wasser, 3 TL rosenscharfes Paprikapulver, 2 TL Kichererbsenmehl und 1 1/2 TL Salz vermischen. Den Teig müsst ihr nun sehr, sehr gut durchkneten! Sollte er noch zu bröselig sein, mischt noch ein klein Wenig Wasser dazu. Danach pfeffert ihr den Teig nochmals. Aus dem Teig formt ihr jetzt 6 etwa gleichgroße Burgerpatties. In einer Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen und die Burger darin von beiden Seiten etwa 4 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten.


Für den Basilikum-Tomaten-Dip nehme man:

90g Tomatenmark, 1 gestr. TL Salz, 1 EL Zitronensaft, 1/2 EL Agavendicksaft und eine gute handvoll frischer, kleingezupfter Basilikumblätter zu einem Dip vermengen.

Für den Brokkoli-Erbsen-Joghurt-Dip nehme man:

Je nach belieben TK Brokkoli und TK Erbsen (insgesamt 200g) in kochendem Salzwasser ca. 3 Minuten garen, danach abtropfen lassen. 1 rote Zwiebel klein schneiden. In einer Pfanne mit Olivenöl erhitzen, darin Zwiebel und 1 TL Currypulver ca. 3 Minuten anbraten. Alle Zutaten mit 150g Natur-Soja-Joghurt in einen Mini-Zerkleinerer (oder Mixer oder mit dem Pürierer) geben und klein pürieren. Salzen und nach Belieben noch einen Schuss Zitronensaft und Pfeffer hinzufügen.


Da wir die Kürbispommes als Beilage hatten, habe ich die Burger nur noch mit Salat und Tomaten serviert. Natürlich könnt ihr aber auch zum Beispiel Vollkornbrötchen mit den Dips, Salat, Tomaten und den Burgerpatties belegen. Schmeckt super lecker und macht wahnsinnig satt! Ungelogen kann ich sagen, dass mir die vegane Alternative zu Burgern um einiges besser schmeckt, vor allem hat man nach dem Essen nicht dieses Trägheitsgefühl, wie nach einem Burgermenü vom gelben M.

Ich würde euch empfehlen die Dips schon im Voraus zuzubereiten, damit's beim Kochen nicht zu stressig wird. Insgesamt würde ich mit einer guten Stunde Kochzeit rechnen.

Wären die veganen Burger denn etwas für euch? Oder habt ihr schonmal Kürbispommes probiert? Die schmecken übrigens ohne Burger super lecker und sind auch richtig gesund!

Ich wünsch euch einen tollen Wochenstart! 

Kommentare:

  1. Mit so einem leckeren essen könnte ich auch Vegan leben :)
    Mir schmecken die gesunden Sachen sowieso am besten aber mir fehlt die Zeit um das alles zuzubereiten. Ich koche sehr selten.

    AntwortenLöschen
  2. Wow, davon hätte ich jetzt gerne einen Teller! Klingt super lecker und sieht auch so aus :) Leider habe ich so selten Lust, mich selbst in die Küche zu stellen...

    Liebe Grüße
    Isabel

    AntwortenLöschen
  3. Wieso? Warum nur musst du ausgerechnet jetzt so was leckeres posten?
    Ich habe Hunger und kein Kürbis weit und breit...
    Sieht alles super lecker aus!

    AntwortenLöschen
  4. Ich liebe selbst gemachte Burger :)
    LG, Sandrina

    AntwortenLöschen
  5. ohhhhhhhhhhh das sieht ja mega lecker aus! gglg

    AntwortenLöschen
  6. Ich mag Kürbis-Pommes unglaublich gerne. Schmecken immer gut :)

    AntwortenLöschen
  7. Boah sieht das lecker aus! Die Kürbis-Pommes muss ich unbedingt mal probieren!

    AntwortenLöschen
  8. kürbispommes klingt toll! :O werde ich gerne mal ausprobieren, nachdem meine kürbissuppe neulich so gigantisch gut war ;) daumen hoch

    AntwortenLöschen
  9. Die Kürbispommes klingen nach einer super Idee, daheim dümpelt eh noch ein Kürbis rum - den werd ich gleich verwerten! :D

    AntwortenLöschen